Herzlich willkommen!

Wir haben einen neuen Kantor!

Seit Anfang August haben wir wieder einen Gemeindekantor! Vielleicht haben Sie Achim Runge ja schon letzten Sonntag an der Orgel erleben können. Die evangelischen Kirchengemeinden Hamm und Altenkirchen werden sich in Zukunft eine ganze Kantorenstelle teilen und voraussichtlich bis zu seinem Ruhestand wird dieses anspruchsvolle Amt erst einmal Achim Runge aus Hamm ausfüllen.

Hier stellt er sich unserer Gemeinde vor:
 

2020-Foto-Runge01Geboren bin ich 1956 in Krefeld-Hüls, am Niederrhein, habe in Heidelberg an der Hochschule für Kirchenmusik studiert. Nach dem B-Examen 1979 war ich dann fast neun Jahre Kantor in Groß Grönau bei Lübeck, seit 1988 bin ich Kantor in Hamm. Und ab August versuche ich nun, meine musikalische Aufmerksamkeit gerecht zwischen Hamm und Altenkirchen zu teilen.

Seit 42 Jahren bin ich verheiratet, wir haben vier erwachsene Kinder und fünf Enkel.

Seit dem Studium in Heidelberg spiele ich Posaune und habe seither immer mit der Bläserei zu tun gehabt. Auch die Kammermusik hat mich immer begleitet, seit ein paar Jahren Cello-spielenderweise. Und natürlich Chorarbeit – wenn das „C-Wort“ nicht wäre – und das gottesdienstliche Orgelspiel. In der Kirchenband habe ich sogar mal mit meiner Gitarre ausgeholfen, ein open-air auf den Stufen der Kirchentreppe. Lang, lang ist´s her. So versuche ich die musikalischen Gaben in der Gemeinde möglichst breit zu fördern.

Ich freue mich auf die Begegnungen und die Zusammenarbeit mit Ihnen im neuen Kontext. Vielen bin ich – durch mein „sporadisches Auftauchen in AK“ – ja nicht so ganz unbekannt.

Achim Runge

Salut d' Altenkirchen

Das neue Presbyterium stellt sich vor und schickt Grüße in die Partnergemeinden Gransee (Brandenburg) und Tarbes (Südfrankreich).

Am kommenden Sonntag, den 16. August um 10 Uhr, werden die ausscheidenden Presbyterinnen Marianne Brag, Irma Dressel und Elke Gestel feierlich verabschiedet und unser neuer Kollege Heinz-Wolfgang Becker eingeführt.
Salut

Kirche mit Kindern

200823

Schöpfungstag

Wer hier nicht nur hinschaut, sondern stehen bleibt, wird hören, wie es summt und brummt. Rund um die Kirche darf endlich vieles wachsen und blühen, was sonst als „Unkraut“ und „nicht Erwünschtes“ entfernt werden musste.

blühende Blume_Kirche 1Am 4. September feiern wir den ökumenischen Schöpfungstag. Solche Tage brauchen wir zur Erinnerung und Besinnung, dass die Schöpfung in all ihrer Vielfalt -so wie Gott alles wachsen ließ- ein kostbarer Schatz ist. Und mehr noch, wir wissen es alle schon lange: wir Menschen - anders als jedes andere Geschöpf - erdreisten uns, für unseren persönlichen Luxus Böden, Wälder und Meere auszubeuten für noch mehr Essen, Kleidung, Autos, Handys..., die nach kurzer Zeit als giftiger Müll weit weg von Europa und den USA in den ärmeren Ländern landen und dort Pflanzen, Tiere und Menschen vergiften. Wann wachen wir endlich auf? Wann kehren wir um, nicht nur ein kleines bisschen, sondern wahrhaftig und grundlegend? Durch unseren Lebensstil führen wir Krieg gegen Gottes Schöpfung und damit gegen Gott selbst. Schon jetzt fragen uns zu Recht unsere Kinder: wieso habt ihr das zugelassen?

Tauschen wir mehr und teilen, kaufen und verwenden wir, was nachhaltig ist. Schöpfen wir Weisheit aus den Schätzen der Bibel, dann werden wir mit Freude beten wie schon viele vor uns: „Gott, wie sind deine Werke so groß und so viel! Du hast sie alle weise geordnet, und die Erde ist voll deiner Güter“, Ps 104,24. Oder wie Albert Schweitzer sagte: „Wir sind Leben inmitten von Leben, das leben will!“

Freuen wir uns mit allen Sinnen am Sommer. „Bebauen und Bewahren“ wir die Erde, die Gott uns so segensreich anvertraut hat.

Pfr‘in Gudrun Weber-Gerhards