Herzlich willkommen!

Der Adventskalender der Evangelischen Kirche in Deutschland

Alle Jahre wieder - dieses Mal mit coolen Filmen rund ums Thema Weihnachten.

Für den Film vom heute, dem 6. Dezember, einfach auf das Bild klicken - Vorhang auf...

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Sonntags um 11...

Wir bieten weiterhin Gottesdienste an, natürlich ohne unsere Besucherinnen und Besucher einer Gefahr auszusetzen.

virusDaher findet nur Einlass, wer geimpft oder genesen ist oder einen aktuellen Test vorweisen kann (3G). Im Kirchenraum achten Sie bitte auf 1,5 m Abstand und auf die Maskenpflicht.

Ihre Kontaktdaten müssen Sie ebenfalls weiterhin angeben - entweder durch Eintragen in die Anwesenheitsliste oder durch Scannen eines QR-Codes für die Luca- oder die CoronaWarn-App. Bitte achten Sie darauf, Ihre Impf- oder Genesenenbescheinigung bzw. Ihr Testergebnis mitzubringen und sich rechtzeitig vor Beginn des Gottesdienstes einzufinden.

Beachten Sie bitte, dass kein Einlass möglich ist, wenn Sie nicht entweder geimpft, genesen oder getestet sind oder dies nicht nachweisen können! Wenn Sie es noch nicht getan haben: Bitte lassen Sie sich jetzt impfen! Sie schützen damit sich und andere!

Musik zur Marktzeit im Advent

Im Sommer ist die kleine Reihe „Musik zur Marktzeit“ schon etlichen Besucherinnen und Besuchern ans Herz gewachsen - nun gibt es eine Fortsetzung im Advent.

An allen vier Donnerstagen jeweils vor einem Adventssonntag wird es um 11 Uhr in der Christuskirche Musik geben. Wir konnten erneut sechs Künstlerinnen und Künstler aus der Region gewinnen, die Sie jeweils eine gute halbe Stunde mit toller Musik (nicht nur an der Orgel) verwöhnen werden.

Die Kirche ist dafür jeweils von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Kommen Sie doch mal vorbei!
MzM Advent

Lasst uns aufeinander achthaben...

...und einander anspornen zur Liebe und zu guten Werken...

Monatsspruch_2021_10_Oktober
... und nicht verlassen unsere Versammlungen, wie einige zu tun pflegen, ... – so geht der Satz im Hebräerbrief weiter. Es folgt eine vollmundige Drohung gegen „mutwillige Sünder“ und solche, die „den Sohn Gottes mit Füßen treten“. Und es endet mit dem Hinweis auf Gott, der Rache und Vergeltung übt.

Wie man sieht, setzt man im Bild oben auf eine andere Strategie, um Menschen zum Guten zu bewegen. Ob die Herzchen und das Glas mit dem „Schluch“ selbst schon ein gutes Werk sind oder ob sie zu einem solchen anspornen sollen, etwa als Belohnung – beides ist denkbar. Und beides lässt sich gut mit den ersten Worten des Verses verbinden: „aufeinander achthaben“. Mir ist da sogleich die moderne Vokabel der „Achtsamkeit“ in den Sinn gekommen.

Sicher nicht verkehrt, diese Achtsamkeit. Statt: Ist mir doch egal. Oder: Was hab ich damit zu tun? Oder: Sollen doch erst mal die anderen... Oder: Hat doch eh keinen Zweck! Und die Drohung mit Konsequenzen als Motivation zu rechtem Handeln hat bei uns – zumindest in der Theorie – schon seit längerem ausgedient. Alles also nur eine Frage der Taktik? Einerseits schon: Schließlich zählt, was hinten raus kommen soll – die guten Werke.

Andererseits beschleicht mich das Gefühl: Hier wird der Kampf für Gerechtigkeit – und das ist es doch letzten Endes – verniedlicht und verharmlost. Das gute Werk – ein Zuckerwerk? Spricht so eine Kirche, die dem folgt, der mit Vollmacht sprach, so dass sich die Leute entsetzten (Mt 7,28f)?

Ich meine: Es muss ja nicht gleich Hebr. 10, 31 sein, aber etwas forscher dürfte es ruhig zugehen bei uns. Auf dass wir nicht in der Belanglosigkeit verschwinden.

Martin Gerhards

Text: Lutherbibel, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
Grafik: © GemeindebriefDruckerei