Herzlich willkommen!

Sonntags jetzt um 11!

Wir feiern wieder Gottesdienste unter Einhaltung der bekannten Auflagen in der Christuskirche. Um eine telefonische Anmeldung im Gemeindebüro wird gebeten. Singen ist derzeit noch nicht möglich, die Abstände von 1,5 m müssen eingehalten werden und es besteht die Pflicht, eine OP- oder FFP2-Masken zu tragen.

Sooft es geht werden wir auch in den kommenden Wochen und Monaten Gottesdienste „streamen“, das bedeutet, dass diese zeitgleich auf dem YouTube-Kanal der Kirchengemeinde verfolgt oder auch zu einem späteren Zeitpunkt angesehen werden können. Sie erkennen die bisher dafür vorgesehenen Tage (das nächste Mal am 18. April) an einem kleinen YouTube-Symbol in der Übersicht der Gottesdienste.



Neuigkeiten im Frühjahr

In unserer Gemeinde stehen umfangreiche Veränderungen an: Pfr. Zeidler geht zum 1. Mai 2021 in den vorgezogenen Ruhestand und Pfr’in Ehrhardt wechselt zum gleichen Zeitpunkt an eine Pfarrstelle im Kirchenkreis Wied, in dem auch ihr Mann als Pfarrer tätig ist. Wie diese Lücken zu füllen sind, darüber berät und entscheidet das Presbyterium zusammen mit dem Kirchenkreis.

_213_4102_rgb_Das Presbyterium arbeitet an Lösungen, aber klar ist, dass eine Besetzung in dem vorher üblichen Stellenumfang nicht möglich sein wird. Dies lassen die Planungen des Kirchenkreises für die Zeit bis 2030 nicht zu.

Wir freuen uns jedoch, dass nun eine Genehmigung vorliegt, die uns eine Neuausschreibung der Pfarrstelle im Umfang von 100% möglich macht. Außerdem konnte die Vereinbarung mit der Kirchengemeinde Wissen vorzeitig aufgelöst werden, sodass Pfarrerin Weber-Gerhards ab Mai den Dienst im Umfang einer ganzen Stelle in Altenkirchen wahrnehmen kann. Für die Übergangszeit bis zur Besetzung der Pfarrstelle hoffen wir auf die Einstellung eines Pastors im ergänzenden pastoralen Dienst. Das Presbyterium hat sich schon für eine Person entschieden, über die Genehmigungen werden KSV und Landeskirche im Laufe des Monats März entscheiden.

In den kommenden Jahren werden wir als Region mit Almersbach, Hilgenroth und Hamm immer weiter zusammenrücken und wachsen. Prof. Dr. Dr. Klein und Pfarrer Stöcker aus Hamm haben angeboten, uns daher schon jetzt in der Zeit der Vakanz zu unterstützen, was vom Presbyterium sehr begrüßt wird. Für Altenkirchen und Hamm wurde eine gemeinsame Gottesdienstplanung erarbeitet, so dass ein Pfarrer bzw. eine Pfarrerin jeweils den Gottesdienst sowohl in Hamm als auch in Altenkirchen feiern kann. Damit dies zeitlich möglich ist, wird der Gottesdienst in Altenkirchen ab dem 7. März 2021 auf 11.00 Uhr verlegt. In Hamm beginnt der Gottesdienst dann um 9.30 Uhr. Dieser Rhythmus soll jeweils für ein Jahr so beibehalten werden – in Jahren mit gerader Zahl findet der frühe Gottesdienst in Altenkirchen statt, in Jahren mit ungerader Zahl in Hamm.

Der Beginn im März ist aus dem Grund vorgesehen, damit sich die geänderten Abläufe einspielen können, bevor es zum 1. Mai dann endgültig „ernst“ wird. So haben wir alle ausreichend Zeit, uns an die neuen Gepflogenheiten zu gewöhnen und im Einzelfall noch das ein oder andere nachzubessern.

Der neue Gottesdienstplan stellt sich so dar:
1. Sonntag: Pfarrer Klein
2. Sonntag: Pfarrerin Weber-Gerhards
3. Sonntag: Pfarrer Stöcker
4. Sonntag: Ergänzender pastoraler Dienst
5. Sonntag (evtl.): Prädikanten/Emeriti

Taufen und Abendmahl werden ebenfalls regelmäßig jeweils einmal pro Monat stattfinden, dies wird im Predigtplan kenntlich gemacht. Bei Feiertagen wird der 1. Feiertag im normalen Schema (9.30 / 11.00 Uhr) stattfinden. Am 2. Feiertag wird dann jeweils nur in einer Gemeinde (Ostern und Weihnachten: Hamm, Pfingsten: Altenkirchen) ein Gottesdienst gefeiert.

Christus spricht: Ich bin die Tür

„Geschlossen aus gegebenem Anlass!” steht an vielen Geschäften. Für Schulen, Friseure, Kino, Theater, Kirchen und bisweilen auch Kitas gilt dasselbe. Mit dem Frühling und dem Impfstoff hoffen wir alle, dass sich wieder Türen öffnen.

TürAuch in unserer Kirchengemeinde werden Türen geschlossen: Pfarrer Zeidler schließt nach 34 Jahren seine aktive Zeit im Pfarrdienst ab. Mehr als eine ganze Generation hat er begleitet und viele trostreiche und aufweckende Spuren hinterlassen. Ähnliches gilt für Pfarrerin Ehrhardt. Auch wenn sie nur wenige Jahre hier ihren Dienst ausübte, werden sie viele als freundliche und hilfsbereite Pfarrerin in Erinnerung behalten.

Unser Glaube wäre nur eine billige Vertröstung, wenn wir nicht immer wieder erfahren hätten, dass Gott uns entgegen kommt und selbst zur Tür wird, die ein neues Land aufschließt.

Wie traurig und ängstlich waren die Jünger:innen, als sie hilflos mit angesehen haben, dass Jesus gewaltsam hingerichtet wurde. Die gerade neu geöffnete Tür zu Gott und zum Leben schien ein für alle Mal geschlossen. Hat Gewalt doch das letzte Wort? Ist alles Leiden und geduldiges Ertragen umsonst? Gedanken in der gerade begonnenen Passionszeit.

„Nein!“, spricht Gott, und schließt auf wundersame Weise eine neue Tür auf. Christus ist auferstanden. Er lebt, teilt das Brot, macht Mut zum Gehen und Neuanfangen. Christus spricht: Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden. Ich bin gekommen, damit sie das Leben in Fülle haben (Joh 10, 9f).

Wer an Christus glaubt, kann schon hören, dass sich der Schlüssel dreht und Gott die Tür öffnet. Unser Leben – das private, das gemeindliche und auch das wirtschaftliche Leben – wird sicher anders werden.

Doch ist nicht der Frühling ein unübersehbares Zeichen Gottes, dass das Leben sich Bahn bricht in immer neuen Farben und Formen? Die Tür ist offen. Finden wir einen Weg beim Gehen. Gott segne uns!

Ihre Pfarrerin
Gudrun Weber-Gerhards