Konzertkirchen-Kalender August 2026
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Herzliche Einladung zu fünf kleinen Konzerten vor, nach oder zwischen dem Einkauf auf dem Wochenmarkt. Kommen Sie einfach rein, am 3., 10., 17. und 24. September oder am 1. Oktober, jeweils zwischen 11.00 Uhr und 11.30 Uhr. Wir freuen uns auf Sie!

Das eingeführte kleine Konzertformat für Marktkundschaft und Stadtbummler verweist in diesem zweiten Halbjahr „auf die Lebensfülle, wie sie der Herbst – trotz reduzierter Ernte - uns vor Augen führt. Und von dieser Fülle wollen wir auch etwas Konzertant hörbar machen. An fünf Donnerstagen, beginnend mit dem 3. September werden bis zum 1. Oktober, jeweils um 11 Uhr etwa halbstündige Konzerte vorrangig von Musikern und Musikerinnen aus der Region dargeboten.
Und den Beginn gestaltet das Vokalensemble „Blaue Rose“, das in Udert beheimatet ist und in den Vorjahren bereits als Trio in der Konzertkirche aufgetreten ist. Nun hat sich zur Diplom-Musikpädagogin Katrin Waldraff, zu Peter Moldovani und Doris Kahn der Bassist Martin Kläsner gesellt. Das Quartett wird unter dem Titel „Autumn Leaves“ Stücke von Abschied und Neubeginn, von Dankbarkeit und Friedensbitte zu Gehör bringen.
Anders wird es am 10. September mit Klaus Recke zugehen, denn an diesem Vormittag werden sich die Anwesenden vom Pädagogen und Tastenmusiker in gewohnter Weise zum Mitsingen von Herbst- und anderen Liedern verführen lassen.
Die Blasinstrumentalistin Maren Lueg, selbst schon Besucherin der Musik zur Marktzeit, hat sich durch das Format anregen lassen, in einem etwas ausführlicheren Solo-Konzert am 17. September mit Saxophon und Flöte die Zuhörenden auf eine musikalische Reise zwischen Orient und Okzident mitzunehmen.
Der 26. September geben dann vorrangig die Cello-Spielenden der Kreismusikschule den Ton an. Und den Abschluss der beliebten kleinen und offenen Konzertreihe werden zwei Profi-Musikerinnen gestalten: die Sopranistin Manuela Mayer und Kantorin Hyejoung Choi an Piano und Orgel.
Der Vorsitzende des Konzertkirche-Teams und zugleich stellvertretender Vorsitzender des Presbyteriums der Ev. Kirchengemeinde, Martin Schmid-Leibrock, lenkt den Blick aber weiter auf viele Konzertveranstaltungen im Herbst am Schloßplatz. „Chöre bilden in den kommenden Monaten einen besonderen Schwerpunkt, sei es der Ausnahmechor Divertimento am 12. September, unsere Kantorei der Ev. Kirchengemeinde am 11. Oktober mit Stücken von Franz Schubert, Felix Mendelssohn Bartholdy und Charles Gounod, der MGV Eichelhardt am 24. Oktober oder auch das große Chortreffen und Leistungssingen des Chorverbandes Rheinland-Pfalz, das in diesem Jahr am 7. und 8. November in Altenkirchen stattfinden wird – über diese Premiere freuen wir uns ganz besonders!“
Werner-Christian Jung und Cornelia Hilberath weisen ergänzend auf das Madrigalchor-Ereignis am 27. September hin, wenn das A-Capella-Ensemble Canti·Ko aus Koblenz mit dem Stück Wasser:wege zugleich eine „Lebensader der Westerwälder“ besingen, „wo doch jeder zweite Ort hier auf „-bach“ endet. Das dürfen Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen!“
Der 2. Oktober wird eine musikalische Brücke zwischen der international bekannten heimischen Akkordeonistin und etlichen Akkordeon-Schülerinnen bauen. Und am 14. Oktober erfreuen Thomas Wunder und Santino di Bartolo wieder mit italienischen und albanischen Liedern, auch die Folkwelten von Johannes Mayr sind selbstverständlich wieder am Start (17. Oktober).
Der Eintritt zu den meisten Veranstaltungen ist übrigens frei. Dennoch bekennt das Team, dass Spenden am Ausgang der Konzerte weiterhin nötig sind, damit kulturelle Teilhabe nicht zu einer Frage des Geldbeutels wird. Denn darin sind sich die Teammitglieder und die gastgebende Kirchengemeinde einig: „Musik gehört für uns zu den wesentlichen Lebensmitteln – an Sonntagen und Werktagen. Und damit sprechen wir noch nicht einmal von den Musiken zur Advents- und Weihnachtszeit.“
Deshalb bitten die Veranstalter: Bemessen Sie Ihre Spenden großzügig, aber nach Ihren eigenen Möglichkeiten! .jpg)
Die Ev. Christuskirche als Saalkirche inmitten des Sadtzentrums öffnet ihre Tore seit nunmehr 5 Jahren noch stärker auch für Konzerte. Denn Musik als Lebensmittel wird zunehmend nachgefragt. Das bereichert das renovierte Gotteshaus mit seiner beeindruckenden Akustik und ist ein wichtiger Faktor im kulturellen Leben der Verbandsgemeinde.
Text & Foto: Werner-Christian Jung
Samstag, 12. September, 20 Uhr
Sonntag, 27. September, 17 Uhr
Freitag, 2. Oktober 2026, 19 Uhr: Konzert-Performance für 7 Akkordeonist:innen und ein Akkordeonorchester.
Mit Vojta Drnek, Katharina Koenig, Annette Rießner, Florian Stadler, Susanne Stock, Ute Völker, Eva Zöllner und Akkordeon-Schülerinnen und -Schülern der Kreismusikschule Altenkirchen, Leitung Michael Wagner.

2026 ist das Akkordeon das „Instrument des Jahres“. Aus diesem Anlass haben sich sieben Akkordeonist:innen aus ganz Deutschland um die Westerwälder Musikerin Eva Zöllner zu einem besonderen Ensemble zusammen gefunden. Am 2. Oktober 2026 um 19 Uhr treffen sie in der Konzertkirche am Schloßplatz in Altenkirchen auf Akkordeonschülerinnen und Schüler der Kreismusikschule Altenkirchen und entwickeln gemeinsam mit ihnen eine außergewöhnliches Konzertperformance zwischen Tradition und Avantgarde.
Die Musiker:innen haben sich solistisch im Jazz, in der Klassik oder in der Neuen Musik einen Namen gemacht. Nun bündeln sie in dem neu gegründeten Ensemble ihre Energie und Kreativität. An fünf Orten in Deutschland treffen sie unter dem Motto „ZUGumZUG“ auf ein ortsansässiges Akkordeonorchester. So auch in Altenkirchen, wo verschiedene Akkordeonorchester und -Ensembles der Kreismusikschule unter der Leitung von Michael Wagner seit Jahrzehnten die musikalische Landschaft der Kreisstadt bereichern. 
Im Lauf des Abends wird das Akkordeon in seiner ganzen Bandbreite erfahrbar – von folkloristisch geprägten Klangfarben bis hin zu elektronisch anmutenden Texturen und improvisatorischen Experimenten. Der Uruguayische Komponist Osvaldo Budón hat speziell für dieses Projekt ein Stück komponiert, welches in der Architektur der Altenkirchener Konzertkirche besonders zur Geltung kommen wird. Wenn sich 20 Akkordeons im Raum bewegen, entsteht ein einzigartiges Klangerlebnis: dichte Klangflächen, fragile Linien und bewegte Klangwolken umgeben das Publikum. ZUGumZUG ist ein Spiel mit Nähe und Distanz, mit Dichte und Transparenz, mit Vergangenheit und Zukunft – und ein kraftvolles Plädoyer für die klangliche Vielfalt und Ausdrucksstärke eines Instruments, das es neu zu entdecken gilt. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Kultursommer Rheinland-Pfalz statt. Der Eintritt zum Konzert ist frei, um Spenden wird gebeten.
Fotos: Ilkin Guliyev
Samstag, 17. Oktober, 18 Uhr